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First Steps in the Trump Era

Pleiten, Pech und Pannen – der Badener «Blitzer» ist ein Rohrkrepierer!

Blechpolizist mutiert zum Sicherheitsrisiko!

Präsident Stefan Huwyler äusserte sich am 1. Februar 2021 gegenüber Radio Argovia zum Badener Blitzer:

Als die Stadt Baden am 1. Juli 2020 (angeblich) die erste stationäre Verkehrsüberwachungsanlage im Kanton Aargau in Betrieb nahm, brachen die Badener Behörden damit ein Tabu. Die Aargauische Verkehrskonferenz (AVK) sprach sich bereits damals vehement gegen die Installation aus und sah im Vorhaben einzig und alleine finanzielle Motive unter dem Vorwand der Verkehrssicherheit. Eine präventive Wirkung der stationären Radaranlage darf bezweifelt werden, selbst wenn der «Blitzer» dereinst einmal einwandfrei funktionieren sollte.

6 Monate später – Ernüchterung macht sich breit
Eigentlich sollte die Verkehrsüberwachungsanlage auf der Gstühlkreuzung bereits seit einem halben Jahr in Betrieb sein und der Stadt Baden saftige Ordnungsbusseneinnahmen generieren. Nun passiert das Gegenteil, die teure Investition präsentiert sich bisher einzig und alleine als unnützer Geldvernichtungsmoloch! Die Anlage war beim Start nicht betriebsbereit und so mussten die Techniker für teures Geld nachrüsten. Hätten aufmerksame Bürger die Untauglichkeit des Blitzers nicht entdeckt, wäre das Flop-Projekt wohl gegenüber der Öffentlichkeit gar nie auf den «Radar» gekommen. Weitere Wochen später wird der Blechpolizist nun sogar zum Sicherheitsrisiko und blitzt Verkehrsteilnehmer willkürlich und sogar dann, wenn keine Fahrzeuge passieren!

Unsägliches Experiment gehört beendet!

Der vorliegende Fall zeigt schonungslos auf, dass stationäre Radarkontrollanlagen dringend zu überdenken sind. Das System der mobilen Verkehrsüberwachung hat sich im Kanton Aargau bestens bewährt und wird auch seitens der Kantonspolizei als probates Mittel erachtet. Die AVK hofft, dass der Badener Flop als Referenz für zukünftige Abklärungen im Bereich der stationären Radarkontrollen beigezogen wird. Die Mehrkosten für diese Pleite müssen dem Steuerzahler transparent eröffnet werden.

Wenden Sie sich bei Rückfragen gerne an:
GR Stefan Huwyler, Präsident AVK, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (076 527 17 28) oder Claudio Erdin, Sekretär AVK, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (062 746 20 40)

 

 

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Die Aargauischen am Strassenverkehr interessierten Vereine, Verbände, Stiftungen, Interessengemeinschaften oder sonstige Gesellschaften (natürliche und juristische Personen) haben unter dem Namen Aargauische Verkehrskonferenz (AVK) beschlossen, enger zusammenzurücken. Dauernde, sehr oft koordinierte Angriffe von Mobilitäts- und damit vielfach auch Wirtschafts- und Gesellschaftsgegnern sollen in geeigneter, abgestimmter Form und getragen von allen Betroffenen besser abgewehrt werden.